Narbenentstörung

Das Narbengewebe ist ein an der Stelle einer Verletzung o. Ä. entstehendes, derbes Bindegewebe, das allmählich schrumpft und unterschiedliche Ausprägungen hat. Ein solches Narbengewebe kann manchmal Ärger verursachen bzw. eine primäre Ursache einer Läsionskette in unserem Organismus sein kann.

 

Im Grunde ist die Narbenbildung das Ergebnis einer physiologischen Wundheilung des Körpers bei Hautverletzungen, um die Schutzfunktion des Körpers wieder herzustellen und zu gewährleisten. Narben bestehen aus meist festem Bindegewebe, weshalb Narbengewebe oft weniger elastisch ist. Dies kann zu Verziehungen der umgebenden Haut und unter Umständen zu Bewegungseinschränkungen führen. Das so gebildete Narbengewebe hat den Nachteil, dass es permanent abnorme elektrische Signale aussendet. Da unser Gehirn mit diesen permanenten Signalen überfordert ist, muss es diese in andere Körperregionen entladen -  beginnende Läsionskette. So kann z.B. eine Blinddarmnarbe, die auffällig ist, Ursache für Schulterprobleme auf der rechten Seite sein.

 

So gesehen ist fast jede Narbe ein Störfeld. Dies führt zur Entgleisung des Energiehaushaltes im gesamten Körper und somit zu Regulationsstörungen im Selbstheilungsprozess. Hier gilt frühestmöglich die Narbe zu behandeln und zu entstören.

 

Je nach Intensität des Störfeldes verwende ich verschiedene Verfahren zur Narbenentstörung: Osteopathie, Neuraltherapie nach Huneke, Schüsslersalze, etc..

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